Unser Anliegen

Der Mieterbund Heilbronn-Franken e.V. vertritt die Interessen der Mieter und setzt sich ein für eine soziale Wohnungspolitik und ein sozial ausgewogenes Mietrecht.

Unser Mieterverein wurde 1918/19 gegründet. Inzwischen hat der Verein über 5.000 Mitglieder in Heilbronn und in der Region.

Der Mieterbund Heilbronn Franken e. V. ist Mitglied im Deutschen Mieterbund (DMB) und im DMB-Landesverband Baden-Württemberg.

Wir beraten unsere Mitglieder in Mietrechtsfragen. Unsere Geschäftsräume sind zentral in der Fußgängerzone in Heilbronn gelegen

Neue Adresse: Fleiner Str. 3

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Unsere Räume finden Sie im Gebäude Buchhandlung Osiander, seitlicher Eingang von der Götzenturmstraße her,

Wir würden uns freuen, Sie als Mitglied begrüßen zu dürfen.

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Aktuelles:

Juli 2018

Mail-Aktion für energieeffizienten Wohnraum

Fordern Sie mit uns die Justizministerin Dr. Katarina Barley auf: Wir brauchen bezahlbare und energieeffiziente Wohnungen für alle! Senken Sie die Modernisierungsumlage auf 4 Prozent! Die energetische Sanierung darf nicht auf Kosten der Mieter gehen!

Siehe: https://www.duh.de/index.php?id=6304

Juni 2018

Ein positives Fazit zog die Delegation des Mieterbund Heilbronn-Franken nach Abschluss des baden-württembergischen Mietertags in Esslingen. „Wenn der Markt versagt, ist der Staat auch in der sozialen Marktwirtschaft verpflichtet, Grenzen einzubauen“.

Diese Aussage des Landesvorsitzenden Rolf Gaßmann traf exakt die Meinung der Heilbronner und stimmte ein auf den Beitrag von Tübingens OB Boris Palmer. Seine These bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Wohnen muss bezahlbar sein!“: Die oft genannten Lösungen, um die Wohnungsnot zu lindern, wie kostengünstiges Bauen, Bauvorschriften kappen, würden 10 Jahre dauern, bis sie wirksam würden. Der Anteil neuer geförderter Wohnungen am Bestand lägen im Promille-Bereich.

Daher müsste durch das Gesetz der Mietenanstieg gestoppt werden. Nicht nur Polizeibeamte oder die so gesuchten Erzieherinnen, selbst junge Uni-Professoren hätten Probleme eine bezahlbare Wohnung in Städten wie Tübingen zu finden.


Die Vorstellung des Mietspiegel Bodenseekreis bestätigte Alfred Huber vom Heilbronner Mieterverein in der Kritik seiner Organisation am Heilbronner Mietspiegel. Die Datenbasis ist bei den Friedrichshafener Mietspiegelerstellern sehr viel höher und damit die Gefahr, dass vor allem die oberen Spannenwerte zu hoch dargestellt werden, gebannt.

Alfred Huber stellt dem Mietertag das Bemühen befreundeter Organisationen um eine soziale Wohnungspolitik in Heilbronn vor.

Mai 2018

Am 22./23. Juni findet der Mietertag Baden-Württemberg in Esslingen statt. Dort werden wichtige wohnungspolitische Anträge behandelt, u. a. zur Stärkung der Mietspiegel und zur Angleichung der Preise für Wohnbauflächen und Gewerbeflächen. In Heilbronn wird lt. dem städtischen Immobilienmarktbericht 2018 für Wohnbauplätze als Preis durchschnittlich 624 €, für Gewerbebauplätze 126 € ausgewiesen. Warum diese eklatante Differenz? Warum werden Gewerbegrundstücke subventioniert und Wohngrundstücke verteuert?

April 2018

Der Bauherr des Vorhabens Badstraße, die Bauunternehmung Betz aus Ludwigsburg, betont in einem Schreiben an Oberbürgermeister Harry Mergel, bei früherer Forderung nach einer Sozialquote, hätten sie mit einer geänderten Bauplanung reagieren können.

Alfred Huber, Vors. Mieterbund Heilbronn-Franken: "Das ist für uns eine Bestätigung, dass für Heilbronn ein Grundsatzbeschluss des Gemeinderats mit einer festen Quote notwendig ist. Damit wird sowohl für das kommunale Liegenschaftsamt und Planungsamt, als auch für Bauträger und Investoren Klarheit über die Bedingungen zum Bau geförderter Wohnungen geschaffen".

März 2018

Baulandpolitische Beschlüsse des Gemeinderats u. a.:

"Ziel ist der Bau von durchschnittlich jährlich 100 neuen geförderten Wohnungen in den Jahren 2018 bis 2022." Damit wurde eine Anregung unseres Mieterbunds Heilbronn-Franken e. V. aufgenommen.

Wann und wie wird diese Zielvorgabe erreicht? Hinsichtlich der künftigen städtischen Grundstückspolitik fehlt eine Festlegung. Beispielsweise, dass Bebauungspläne für Neubaugebiete ab 3000 qm erst erarbeitet werden, wenn alle Grundstücke in städtischer Hand sind.

Bei Vorhaben von zwölf und mehr Wohneinheiten soll die Verwaltung künftig eine flexible oder "intelligente" Quote für geförderte Wohnungen zwischen null und 100 Prozent vorschlagen. Eine feste Quote, wie sie z. B. München, Freiburg oder Mannheim vorsehen, wurde vom Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt.

In der gleichen Sitzung wurde die Verwaltung durch Beschluss des Gemeinderats beauftragt, eine Quote von 20 % bei zwei Vorhaben (Fuchs-Areal Jägerhausstraße und Badstr. 46) umzusetzen.